Vier gegen Einen

Die Stuttgarter Zeitung berichtet über den nächtlichen Angriff auf einen Burschenschafter:

Stuttgart – Vor dem Haus einer Burschenschaft in Stuttgart ist in der Nacht zum Samstag ein 25-Jähriger einem Überfall entkommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Burschenschaftler beim Verlassen des Hauses von vier vermummten etwa 20-Jährigen an Arm und Rücken festgehalten worden. Ihm gelang es jedoch, sich zu befreien. Die Angreifer seien in Richtung einer Jugendherberge geflohen, gab der 25-Jährige bei der Polizei an. Auch ein Taxifahrer sah demnach die Flüchtenden, unter denen auch eine junge Frau sein soll. In der Nacht wurden zudem Straßenlaternen und Mülleimer mit Parolen gegen den Burschentag beklebt, wie die Polizei weiter mitteilte.

Seit Freitag tagt der Verband der Burschenschaften in der Sängerhalle in Stuttgart. Bereits am Freitag waren Scheiben des Veranstaltungslokals eingeworfen worden.

Für Samstagmittag seien drei Kundgebungen in der Innenstadt angemeldet, um gegen das dreitägige Treffen der Burschenschaften zu protestieren, sagte ein Sprecher der Polizei.

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Ein Auszug aus dem Polizeibericht:

[…]

Vor einem Burschenschaftshaus an der Haußmannstraße sollen vier bislang unbekannte Personen am Samstag (24.11.2012) gegen 0.50 Uhr versucht haben, einen 25-jährigen Mann zu überfallen, als er das Burschenschaftshaus verließ. Der 25-Jährige schilderte der Polizei, dass vier Personen von einem Fußweg, von der nahegelegenen Waldorfschule aus, auf ihn zukamen. Sie sollen ihn am Arm und Rücken festgehalten haben, seien jedoch abgerutscht und dann in Richtung Jugendherberge geflüchtet. Ein wartender Taxifahrer bestätigte, dass er mehrere Personen davonlaufen sah.

Der Geschädigte und der Taxifahrer beschrieben die Unbekannten. Demnach soll es sich um eine weibliche Person und zwei bis drei schlanke Männer im Alter von ca. 20 Jahren gehandelt haben. Die Frau dürfte cirka 1,60 Meter groß sein, die Männer bis zu 1,80 Meter. Einer trug demnach einen grau-weißen Kapuzenpullover mit Schal. Alle Personen seien vermummt und dunkel gekleidet gewesen.

[…]

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