Hamburg: Graffiti an Zaun gesprüht

Unbekannte Täter haben nach Angaben des Hamburger Abendblatts vor Weihnachten am Zaun der Hamburger Burschenschaft Germania angebracht. Die Texte haben augenscheinlich eine politische Motivation: „Verpisst euch“ „Fck Nzs“

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Hamburg: Bekennerschreiben zu Farbangriff

Unbekannte Personen haben in dem Internetportal folgendes Bekennerschreiben veröffentlicht:

Farbe für rechte Burschenschaft!

In der Nacht vom 22. auf den 23.12. haben wir das Haus der Hamburger Burschenschaft Germania mit Farbe angegriffen.

[…]

Bis vor Kurzem konnten es sich die Rechten in der Sierichstraße gemütlich machen, bis sie das Haus, aufgrund von Beschwerden aus der Nachbarschaft aufgeben mussten und in die Jüthornstraße 14 nach Wandsbek zogen. Hier verstecken sie sich hinter Zäunen und Kameras. Doch mit unserem Angriff haben wir gezeigt, dass sie auch dort, in ihrer vermeintlichen Sicherheit, angreifbar sind.

Rechte Burschenschaftler und andere Nazis sind in Hamburg nicht willkommen. Egal in welchem Stadtteil, sie müssen mit unseren Angriffen rechnen.

Antifa bleibt notwendig! Nazis aufs Maul!

de.indymedia.org/node/247402
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München: Aktivisten greifen Korporierte und Polizei an

Die Abendzeitung München berichtet:

Ludwigsvorstadt – Der Foto-Journalist Leon Montero tourt gerade durch Deutschland. Er erzählt über seine eigenen Erfahrungen mit rechtsextremen Burschenschaften. […]

Montero selbst setzte vor seinem Auftritt einen Tweet ab:  „Es haben sich schon Burschis in größerer Zahl angekündigt, wäre stabil, falls ein paar Antifas da auch frühzeitig auftauchen könnten.“ […]

Als der Vortrag kurz vor 20 Uhr vorbei war, liefen die linken Aktivisten auf die Gruppe der Burschenschaftler zu und griffen sie an. Es kam zu einer Prügelei. Auch Tierabwehrspray wurde versprüht, laut Polizei aus der Gruppe der linken Aktivisten.

Die Polizeistreife war außer Stande, die Lage zu beruhigen. Sie forderte Verstärkung an. Das Unterstützungskommando (USK) rückte an – nur so gelang es, die Prügelei zu stoppen.

Die Polizei nahm sieben linke Aktivisten fest. Angeblich sind einige von ihnen polizeibekannt. Sie waren in der Vergangenheit bereits durch Angriffe gegen Polizisten aufgefallen.

Gegen ihre Festnahme wehrten sich die Aktivisten. Dabei wurde offenbar eine Polizistin (24) im Gesicht verletzt. Der Verdacht auf Nasenbeinbruch bestätigte sich aber nicht. […]

Sie bekamen mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Körperverletzung. Das Kommissariat 43 (Staatsschutzdelikte) der Münchner Kriminalpolizei ermittelt.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/vortrag-ueber-rechtsextreme-burschenschaften-pruegelei-am-eine-welt-haus-art-852071

Ergänzung (23.10.): Die Süddeutsche Zeitung berichtet ebenfalls.

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Darmstadt: Politische Schmierereien

In der Nacht vom 17.09.2022 auf den 18.09.2022 zwischen 23:30 Uhr und 8:00 Uhr wurde die Hauswand der Darmstädter Burschenschaft Germania mit zwei Graffiti beschmiert. Die Täter brachten die Sprüche „Nazis raus“ und „Schweine“ an.

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Berlin: Schweinekopf an Zaun angebracht

Unbekannte Personen haben offenbar in der Nacht vom 1. auf den 2. August am Zaun vor dem Haus der Berliner Burschenschaft Gothia einen Schweinekopf aufgespießt. Von der Tat haben die mutmaßlichen Täter Fotos sowie ein Bekennerschreiben veröffentlicht:

Bekennerschreiben und Gründungserklärung der ASW

von: Antifa Süd-West (ASW) am: 02.08.2022 – 14:27

In der Nacht um 1:30am vom 1. auf den 2. August haben wir – die Antifa Süd-West – den Widerstand gegen die faschistische Präsenz in Steglitz-Zehlendorf begonnen. Die Burschenschaft Gothia ist Vernetzungsort für Faschist*innen aus AfD und IB, wie auch ihre öffentliche Liste an Referenten aufzeigt. Es ist Zeit zurückzuschlagen. Kein Fascho-Schwein soll sich im Südwesten Berlins mehr sicherfühlen. Wir wissen, wer ihr seid. Wir wissen, wo ihr wohnt. Dies ist erst der Anfang.

Alle Faschoschweine sollen wissen: „Braune Wolfsschanzen“ werden zerschlagen. Steglitz-Zehlendorf wird rot gefärbt.

de.indymedia.org/node/213535
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Halle: Politisch motivierte Brandstiftung?

Das Portal dubisthalle.de zitiert einen Polizeibericht am 4. August:

In der Nacht zu Mittwoch ist ein VW Golf in der Martha-Brautzsch-Straße in Halle (Saale) abgebrannt. Das Fahrzeug, zugelassen in Brandenburg, hat zunächst im vorderen Bereich gebrannt.

Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Angesichts des Brandortes geraten dabei auch linke Gruppen in den Fokus, sagte ein Polizeisprecher. Denn das Auto stand vor dem Gebäude einer schlagenden Studentenverbindung. In dem Haus ist auch der Autobesitzer wohnhaft. Dort bietet die Studentenverbindung WG-Zimmer an.

Bislang hat sich aber noch niemand zu dem Brandanschlag bekannt.

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Göttingen: Korporierte attackiert

Die Polizei Göttingen berichtet:

GÖTTINGEN (jk) – In einer Gaststätte in der Göttinger Innenstadt ist es Samstagnacht (16.07.22) gegen 01.00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Mitgliedern einer örtlichen Studentenverbindung und mehreren unbekannten Personen gekommen.

Nach Angaben der Männer wurden sie in dem Lokal unvermittelt von der Gruppe angepöbelt und aufgefordert, die Örtlichkeit wieder zu verlassen. Es entwickelte sich eine Diskussion, die darin mündete, dass sie von den Personen teilweise geschlagen und getreten wurden, dabei wurde einem der Angegriffenen die getragene Schärpe zerrissen.

Mit Eintreffen der alarmierten Polizei flüchteten die Angreifer in einen gegenüberliegenden, vornehmlich von Angehörigen der linken Szene bewohnten, Gebäudekomplex. Die Polizei geht angesichts der Gesamtumstände von einer politischen Motivation aus. Das Staatsschutzkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0551/491-2115 entgegengenommen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5278661

Mehrere Medien berichten: NDR, Göttinger Tageblatt, HNA

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München: Farbbeutelanschlag auf Verbindungshaus

Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli das Haus der Burschenschaft Danubia München mit Farbbeuteln beworfen. Die Tat folgte Aktionsaufrufen auf einschlägigen Szeneportalen anlässlich eines Vortrages auf dem Haus.

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Graz: Tafel zerstört

Unbekannte Täter haben am 24. Juni die Tafel im Eingangsbereich der akademischen Fliegerschaft Wieland-Staufen zu Graz zerstört. Da in der selben Nacht auch ein Farbbombenanschlag auf ein anderes Verbindungshaus verübt wurde, ist ein Zusammenhang und somit ein politischer Hintergrund anzunehmen.

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Graz: Drei Farbbomben gegen Turnvereins-Haus

Unbekannte Täter haben am 24. Juni das Haus des Akademischen Turnvereins Graz mit Farbbomben beworfen.

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