Kiel: Erneut „Arier-Paragraphen“-Keule

In einem Artikel über die Hochschulwahlen an der Kieler Christian-Albrechts-Universität werden (wieder einmal) falsche Informationen zu einer alten Debatte kritiklos wiedergegeben:

Diese Burschenschaft wiederum hatte vor nicht allzu langer Zeit über den sogenannten „Arier-Paragraphen“ diskutiert, wie Steffen Regis sagt, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (Asta) an der Christian-Albrechts-Universität. Bei diesem Paragraphen geht es um den Nachweis der deutschen Herkunft, den eben Migrantenkinder nicht bieten können. „Das zeigt, dass Burschenschaften (mit ihren Studentenheimen) nicht nur die netten Vermieter sind“, so Regis.

Hier wird ein zurückgezogener Antrag einer Bonner Burschenschaft an die Mitgliedsburschenschaften der Deutschen Burschenschaft, welcher zum Inhalt hatte, dass eine deutsche Abstammung Bedingung für eine Aufnahme sein solle, als Ausgangspunkt genommen, um einer lokalen Burschenschaft die Diskussion eines solchen „Arier-Paragraphen“ vorzuwerfen. Die gemeinte Alte Königsberger Burschenschaft Alemannia zu Kiel ist in dieser Sache nicht in Erscheinung getreten. Dass die Zeitung eine solche steile Behauptung kritiklos und unkommentiert hinnimmt, ohne die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen, ist traurig.

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