Versuchte Hausstürmung nun auch in Freiburg

In der vergangenen Nacht versuchte offenbar eine 20- bis 25-köpfige Personengruppe, das Haus der Landsmannschaft Neoborussia Halle zu Freiburg zu erstürmen.

Am Wochenende fand bei der Landsmannschaft Neoborussia ein Treffen von befreundeten Studentenverbindungen statt. Wie uns berichtet wird, wurden die Teilnehmer des Treffens im Laufe des Tages in der Freiburger Innenstadt von verdächtigen Personen beobachtet und fotografiert. Am Abend klingelten zwei junge Frauen und baten um Einlass. Dieses Ablenkungsmanöver nutzten die Täter, um ins Haus zu gelangen. In der folgenden Auseinandersetzung wurden mindestens zwei Korporierte schwer verletzt – einer wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Täter konnten mehrere Mützen und Bänder der Verbindung „erbeuten“.

Nach 20 Minuten traf die Polizei am Tatort ein, ein Krankenwagen war bereits nach zehn Minuten zur Stelle.

Erst vor wenigen Tagen versuchte eine Gruppe vermummter Personen, das Haus der Burschenschaft Germania Halle zu Mainz zu erstürmen (wir berichteten).

Ergänzung (2. November 2015, 18:52): Die lokale Badische Zeitung berichtet auf ihrem Internetportal und ergänzt Details. Hervorhebenswert ist das Zitat von Vertretern der Neoborussia:

Dass man mit Zerstörung von Eigentum, mit Farbbeuteln am Haus oder abgetretenen Außenspiegeln an parkenden Autos die Verbindungsfeindlichkeit unter Beweis stelle, habe man schon oft erlebt. „Diese exzessive Gewalt eines wütenden Mobs ist aber eine beängstigende Eskalation.“

Bericht im SWR

Bericht bei Fudder

Ergänzung (3. November 2015, 18:04): In den Szenenportalen falsch-verbunden.net und autonome-antifa.org feixen Sympathisanten der Täter:

autonome-antifa.org:

Noch ist nicht bekannt, wer hinter dem Überfall steckt. Gewalt unter Verbindungen ist nicht unüblich, aber die Landsmannschafter haben natürlich noch mehr FeindInnen – wer mag schon Burschis?

falsch-verbunden.net (inzwischen entfernt) unter dem Titel „Fang den Hut!“

Noch ist nicht bekannt, wer hinter dem Überfall steckt. Wir freuen uns jedenfalls über ein so beherztes Eingreifen. Für mehr Toleranz und Zivilengagement!

Weitere Berichte: Stuttgarter Nachrichten, Welt

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