Linz: Proteste gegen Ball verlaufen weitgehend glimpflich

In Linz fand gestern der traditionelle Burschenbundball statt, der hauptsächlich von Burschenschaftern und weiteren Angehörigen schlagender Verbindungen besucht wird. Dagegen wurden von einem Aktionsbündnis aus ca. 60 Organisationen Proteste organisiert. Ein Bericht fasst zusammen:

Linz – Nach dem offiziellen Ende der Demonstration gegen den Linzer Burschenbundball hat es Samstagabend Konfrontationen mit der Polizei gegeben. Nach deren Angaben haben rund 200 Personen die Eingänge zum Ballsaal blockiert.

[…] Das Vermummungsverbot wurde bis auf einige Ausnahmen eingehalten. Diese Übertretungen wurden ebenso wie das Entzünden von bengalischen Feuern „aus Gründen der Verhältnismäßigkeit“ von der Exekutive nicht geahndet.

[…] Nach dem Ende der Demonstration zogen etwa 50 Personen zu dem Eingang, durch den die Ballbesucher gingen. „Wenn wir nicht eingeschritten wären, hätte es Verletzte gegeben“, sagte Polizeipressesprecher David Furtner.

[…] Auch vor einem weiteren Eingang des Gebäudes marschierten etwa 150 Personen auf und bildeten eine Blockade. Aufgrund von sichergestellten Beweismitteln geht die Polizei davon aus, dass diese Aktionen „ausgemacht und akkordiert“ waren. Die beteiligten Demonstranten zogen sich gegen 22 Uhr zurück. Die Sicherheitskräfte blieben aber weiterhin einsatzbereit: „Wir rücken erst ein, wenn der letzte Ballgast gegangen ist“. […]

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